Der klassische Brief: persönlich, geheim und etwas langsam. Die moderne E-Mail: schnell, oft oberflächlich und nicht immer gut geschützt. Heute startet die Deutsche Post den sogenannten E-Postbrief - den Brief für das Internet, der Vorteile von beidem verbinden soll.
Online zu kommunizieren ist für uns alle heute das normalste der Welt. Jeden Tag werden weltweit über 200 Milliarden E-Mails verschickt -allerdings sind mehr als 90 Prozent davon Spam. Und nicht selten bleibt die Online-Kommunikation oberflächlich und unverbindlich. Und niemand weiß genau, wer alles mitliest im E-Mail-Verkehr. Unschlagbar ist die Online-Kommunikation auf jeden Fall in Sachen Geschwindigkeit.
Seit heute kann man vom Computer aus Briefe schreiben, die von der Post rein elektronisch zum Empfänger geschickt werden. Oder der Empfänger registriert sich für die sogenannte Hybridversion - dann druckt die Post den Brief aus und stellt ihn physisch zu. Der Vorteil laut Post:: Es ist genauso verbindlich, verlässlich und vertraulich wie der physische Brief seit über 500 Jahren auch. Man weiß also: Der Absender existiert, der Empfänger existiert eindeutig, niemand guckt unterwegs rein, und die Sendung kommt garantiert an. |
Diese Version kann auch genutzt werden, wenn der Empfänger über keinen Internetzugang verfügt. Die Kosten belaufen sich hierfür auf 55 Cent, der elektronisch versandte und von der Post ausgedruckte und zugestellte Brief kostet genau so viel wie die bisher verwendete reine Papierform.
Mit Verschlüsselung, abgesicherten Servern und gewissenhafter Kontrolle will die Post dafür sorgen, dass der E-Postbrief nicht von Unberechtigten gelesen und vor allem nicht verändert werden kann.
Wer diesen neuen Service nutzen möchte, kann sich unter www.epost.de registrieren und muss sich einmalig in einer Postfiliale ausweisen.
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