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Die Körbchen-Größe der neuen Kollegin -
Warum das auch etwas mit Internet zu tun hat
14.03.2008
Die neue Kollegin und ihre Körbchen-Größe
Eine Geschichte aus dem wirklichen Leben

Dies ist wahrhaft so passiert. Letzte Woche. Mitten in Deutschland.
Aus Gründen des Schutzes der Privatsphäre verzichte ich aber auf Namen, Firma, Stadt.

Eine junge Frau, Anfang 20, bewirbt sich bei einem kleinen mittelständischen Unter- nehmen in einer Landeshauptstadt Deutsch- lands. Sie erhält einen befristeten Arbeits- vertrag und ist happy. Sie kommt an ihrem ersten Arbeitstag früh in die Firma. Ein wenig nervös, aber auch mit Vorfreude auf die neu- en Kollegen und einen hoffentlich super Job.

Aber: warum lachen die Typen alle hinter ihrem Rücken. Mist - das ist super unangenehm. „Hab ich einen Pickel irgendwo? Ein Loch in der Bluse? Bin ich in Hundekacke getreten? Was ist nur los?“ Super unangenehm. Einen beschisseneren Einstieg hätte sie sich nicht können. Sie fühlt sich super unwohl. Und das wird wohl auch eine Weile so bleiben.

Hier die Aufklärung: In der Firma arbeiten zirka 20 Leute, etwa Hälfte Frauen, Hälfte Männer. Man freut sich - vor allem auch bei der männlichen Belegschaft - über eine neue, junge Kollegin.
'Wie mag die wohl aussehen? Ob sie sexy ausschaut? Ob sie noch Single ist? Ob sie einen netten Vorbau hat? Blond oder brunette? Oder gar rotharig? Die sollen ja besonders scharf sein.'

Wie Männer nun mal so sind. Man flaxt in der Mittagspause und auf dem Nachhauseweg. Über jemanden, den man noch nicht persönlich kennt, geht sowas immer gut.

Da kommt eine der Mitarbeiterinnen auf die Idee: „Warum schauen wir nicht mal im Internet, wie sie aussieht?! Und was sie vorher so gemacht hat. Die ist bestimmt im StudiVZ. Sind doch fast alle in dem Alter im StudiVZ. Und wenn nicht da, finden wir sie auf MySpace oder bei den Lokalisten.“ Sie kennt sich aus im Netz. Nur Facebook hat sie (noch) nicht auf der Liste.
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