Wenn die Tage kürzer, und vor allem grau in grau werden, wenn die Sonne fehlt und das Gemüt in Depression verfällt, stellt sich die immer gleich Frage: Was macht mich jetzt glücklich? Die Antwort ist so einfach wie überraschend: Zeitungslesen! Das ergeben die neuen Untersuchungen der Universität Maryland in den USA.
Zeitungslesen mach glücklich - Fernsehen nicht. So lassen sich, auf eine Kurzform gebracht, die Untersuchungen zusammen- fassen. Genauer betrachtet, haben die US-Psychologen John Robinson und Steven Martin von der University of Maryland zwi- schen 1975 und 2006 die Daten von über 30.000 erwachsenen Amerikaner ausgewer- tet.
Daraus ergab sich, dass - zumindest in den USA - glückliche Menschen gesellschaftlich aktiver waren, sich häufiger in der Kirche en- gagierten, ihr Wahlrecht häufiger wahrnah- men - und mehr Zeitung lasen.
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Im Gegensatz dazu sahen unglückliche Menschen in ihrer Freizeit erheblich mehr fern. "Unsere Daten legen den Schluss nahe, dass Fernsehen den Zuschauern zwar kurz- fristig Vergnügen bereitet, langfristig aber zu Unzufriedenheit führt", so Studienautor Robin- son.
Im Schnitt sehen unglückliche Menschen 20 Prozent mehr fern als sehr glückliche - unab- hängig von Bildung, Einkommen, Alter und anderen demografischen Faktoren.
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