Die Entdeckung des gemeinsamen Grabes von Königin Kleopatra und ihres Mannes, Marcus Antonius, steht nach Einschätzung der ägyptischen Altertumsbehörde möglicher- weise kurz bevor. Das wäre eine Sensation und eine der wichtigsten archäologischen Entdeckungen des 21. Jahrhunderts.
Bislang existiert dieses Grab nur in der Theo- rie, doch der Chef der ägyptischen Alter- tumsbehörde, Zahi Hawass, glaubt fest daran und zeigt als Beleg für seine These, 22 mit dem Bild Kleopatras geschmückte Münzen, sowie zehn Mumien, einen aus Ala- baster gearbeiteten Kopf einer Kleopatra-Statue und eine Maske, die möglicherweise Marcus Antonius gehörte. Diese Fundstücke wurden im Laufe dreijähriger Ausgrabungs- arbeiten in dem 2000 Jahre alten Tempel nahe der ägyptischen Mittelmeerküste ent- deckt.
Ab kommendem Dienstag werden Archä- ologen an drei Stellen des Tempels nach Kleopatras Grab suchen. Die Experten aus Ägypten und der Dominikanischen Republik arbeiten bereits seit drei Jahren am Tempel von Taposiris Magna. Im Tempelinneren wurden tiefe Schächte entdeckt, von denen drei möglicherweise für Bestattungen genutzt wurden. Nach Einschätzung der Archäologen könnten Kleopatra und Marcus Antonius in einem ähnlichen Schacht beerdigt worden sein. Die Tempelanlage entstand im 3. Jahr- hundert vor Christus.
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Königin Kleopatra und ihr Mann, der römi- sche General Marcus Antonius, hatten sich nach der Niederlage in der Schlacht bei Actium im Jahr 31 v. Chr. das Leben ge- nommen, seitdem wird über den Ort ihres Grabs gerätselt.
 Kleopatra-Münzen aus dem Tempel

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