 |
Wissenschaft wurde seit Isaac Newton streng von spirituellen Glaubenskonzepten getrennt. So heißt es auch heute noch in der klassischen Wissenschaft: Sein bestimmt das Bewußtsein. Ohne Körper kein Geist. Ob das so stimmt? Ein Thema für die Meisterschaftskonferenz in Hamburg.
Dort haben sich vom 19.-22.06.2008 auf der Meisterschaftskonferenz im Hamburger CCH ca. 250 Teilnehmer versammelt. Auf der Referentenliste namhafte Vertreter einer Wissenschaftsgeneration, die angetreten ist, den Worten Max Plancks die Erkenntnisse neuester Forschung hinzuzufügen.
Max Planck hatte bereits 1944 auf einer Rede in Italien geäußert: “Als Physiker, der sein ganzes Leben der nüchternen Wissenschaft, der Erforschung der Materie widmete, bin ich sicher von dem Verdacht frei, für einen Schwarmgeist gehalten zu werden. Und so sage ich nach meinen Erforschungen des Atoms dieses: Es gibt keine Materie an sich. Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Alls zusammenhält. Da es im ganzen Weltall aber weder eine intelligente Kraft noch eine ewige Kraft gibt - es ist der Menschheit nicht gelungen, das heißersehnte Perpetuum mobile zu erfinden - so müssen wir hinter dieser Kraft einen bewußten intelligenten Geist annehmen. Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie."
|
 |
So traten auf der von dem amerikanischen Heilpraktiker Dr. Eric Pearl organisierten Veranstaltung unter anderem Dr. Bruce Lipton, Lynne McTaggart, Gregg Braden, Dr. Rupert Sheldrake, Dr. Ervin Laszlo, James M. Sigafoose und Dr. Masuro Emoto an, um dem Publikum näheres über jenen Urgrund und seine Konsequenzen für unser Leben zu berichten. Ist es tatsächlich möglich, daß alles durch ein unsichtbares Feld verbunden ist? Was bedeutet es, wenn Geist die Materie bestimmt?
Der Eröffnungsvortrag wurde von Dr. Rupert Sheldrake gehalten. Er hatte in Cambridge Biologie und Biochemie, später an der Harvard University Philosophie studiert. An der Universität Cambridge promovierte er 1967 in Biochemie, lehrte am dortigen Clare College und war dort bis zum Jahr 1973 Forschungsleiter für Biochemie und Zellbiologie. Sheldrake ist weithin bekannt für sein Modell der morphogenetischen Felder. Seiner Theorie zufolge lassen sich viele Phänomene nur damit erklären, daß ein Feld existiert, in dem Informationen gespeichert werden. Diese Informationen sind, sobald einmal gespeichert, an jedem Ort verfügbar.
So ließe sich nach Sheldrake erklären, warum Ratten in nachfolgenden Generationen in der Lage sind, vorhandenes Wissen schneller anzuwenden. Dabei bezieht er sich auf ein Experiment von McDougall, Psychologieprofessor in Harvard. |
 |